CDU-Fraktion bekräftigt Unterstützung für das Zwei-Standorte-ModellDie CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oerlinghausen steht weiterhin klar hinter dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Zwei-Standorte-Modells auf dem Schulcampus. Für die Christdemokraten ist die Diskussion um die zukünftige Schulstruktur das Ergebnis eines umfassenden und sorgfältigenAbwägungsprozesses, der über mehr als 18 Monate hinweg von externen Fachbüros, den Schulen, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern begleitet wurde.In der Ratssitzung in der vergangenen Woche machte die CDU-Fraktion deutlich, dass für sie die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Bildung der Kinder und Jugendlichen in Oerlinghausen im Mittelpunkt stehen."Die Entwicklung eines modernen Schulzentrums mit besten pädagogischen Voraussetzungen hat oberste Priorität. Andere Themen [...] haben sich dem unterzuordnen. Denn in erster Linie geht es um eine gute und zukunftsfähige Bildungslandschaft für die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt", erklärte CDU-Co-Fraktionsvorsitzender Robin Täuber.Nach Auffassung der CDU sprechen zahlreiche Gründe für den Erhalt beider Schulstandorte. Dazu gehören die Wahrung der unterschiedlichen pädagogischen Konzepte und Profile der Schulen, ausreichend große Schulhof- und Freiflächen, eine höhere Flexibilität für zukünftige Entwicklungen sowie der Wunsch vieler Eltern nach überschaubaren Schulsystemen. Besonders wichtig ist der CDU-Fraktion dabei die Haltung derjenigen, die Schule täglich gestalten und erleben. Schulleitungen, Lehrkräfte sowie die Schülervertretungen beider Schulen hätten sich im Verlauf des Prozesses wiederholt für die Zwei-Standorte-Lösung ausgesprochen."Der Prozess der vergangenen zwei Jahre hat deutlich gezeigt, dass die Zukunft unserer Schullandschaft in einem Zwei-Standorte-Modell liegt. Die Argumente im Arbeitskreis, die Einschätzungen verschiedener Experten, die Aussagen der Schulleitungen und letztlich auch die Umfrage haben dies klar bestätigt", so Täuber.Die CDU verweist zudem darauf, dass sich die große Mehrheit der unmittelbar Betroffenen für den Erhalt beider Standorte ausgesprochen habe. "Die überreichten Unterschriftenlisten des Kollegiums und der Schüler sprechen eine eindeutige Sprache.", führte die CDU-Co-Fraktionsvorsitzende Angelika Lindner aus. Sie sagte weiter: "Wer über 18 Monate Experten einbindet, die Schulen beteiligt und Eltern befragt, sollte die Ergebnisse am Ende auch ernst nehmen".Für die CDU-Fraktion geht die Entscheidung weit über bauliche Fragen hinaus. Sie sieht darin eine wichtige Weichenstellung für die zukünftige Bildungslandschaft in Oerlinghausen. Deshalb steht die CDU weiterhin zum Zwei-Standorte-Modell. Aus ihrer Sicht ist es die pädagogisch, organisatorisch und langfristig bessere Lösung für die Schulen der Stadt.Zu einer Entscheidung kam es in der Ratssitzung jedoch nicht. Während CDU, FDP und die Initiative Oerlinghausen den Erhalt beider Standorte unterstützten, sprachen sich SPD und Bündnis 90/Die Grünen für die Ein-Standort-Variante aus.Dadurch ergab sich ein Patt, sodass keine der beiden Varianten eine Mehrheit fand.Wie das weitere Verfahren zur Schulstandortfrage nun ausgestaltet wird, ist derzeit noch offen. Aus Sicht der CDU besteht weiterhin die Erwartung, dass die Ergebnisse des bisherigen Beteiligungs- und Beratungsprozesses die Grundlage für die weiteren Beratungen bilden.
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